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Hooksiel damals und heute
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Seit jeher war die ansteigende enge Straße über den Hook-Siel und die folgende Einmündung in die Lange Straße ein Nadelöhr im Verkehrsfluss. Wohl war das 1885 in Stein errichtete Sielwerk mit seiner Achse um 22 Meter südlich verschwengt und die Steigung der darüber führenden Straße um einen Meter abgesenkt worden doch blieb die Kurve eine Gefahrenstelle besonders für große Fahrzeuge. Die zunächst befahrene "Lütt Straat", die obere, also Obernstraße genannte, war nach dem Brand und Abriss des Schlachterhauses Wedemeyer 1927 allmählich durch die Lange Straße als Hauptverkehrsader abgelöst worden. Wenn auch in den Jahren nach Kriegsende erst ganz allmählich sich ein Autoverkehr entwickelte, plante doch schon 1950 die weit blickende Dorfverwaltung eine Umgehungsstraße. Mit einer Länge von 550 Metern sollte sie ca. 140 000 Mark kosten. In Ortsmitte war zusätzlich eine Einbahnregelung vorgesehen: Lange Straße aus Horumersiel, Obernstraße aus Richtung Wilhelmshaven kommend. Dazu wäre der Abriss der Häuser Gerth (jetzt Freimuth) und Tönjes (jetzt Alte Schneiderei) nötig gewesen. Der Plan kam ebenso wenig zur Ausführung wie eine bereits 1939 von der Marine vorgesehene Überbrückung des Tiefes östlich des Hafens. Zunehmendes Verkehrsaufkommen - am 1. Juli-Wochenende 1961 hatten sich ca. 5.000 Kraftwagen durch den Ort gequält und rund 20.000 Menschen die Strände von Hooksiel und Schillig überfüllt - erzwang eine Straßenverbreiterung am Siel, wobei eine Stahlbetondecke in Höhe des Sturmtorpaares verlegt wurde. Dieses Vorhaben wurde erleichtert durch den Abriss der Brandruine Siebelt Hinrichs und eine Rückverlegung des südlichen Flügeldeiches um vierzig Meter.

Luftaufnahme Hooksiel

Lange Straße mit Blick auf Heiners Schatzkiste früher die Post

Luftaufnahme Hooksiel

Blick auf den Hafen links die Holzschuppen der Firma Brader

Luftaufnahme Hooksiel

Alte Molkerei und Lange Straße

Luftaufnahme Hooksiel

Lange Straße im Hintergrund die Firma Rothert und der Alte Deich

Luftaufnahme Hooksiel


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